Tipps zum Thema Fotografie
Liebes Brautpaar,
auf dieser Seite erhalten Sie eine uberschaubare Fulle an Informationen, die sich auf die Zusammenarbeit mit dem Fotografen konzentrieren. Ich verzichte auf die allgemeinen Tipps, kann Ihnen aber gerne weitere Antworten oder Erfahrungen in einem personlichen Gesprach mitteilen, dort, wo diese fur Sie relevant werden konnten. Da diese Tipps aus den Erfahrungen im Umgang mit Hochzeiten resultieren, wird sich diese Liste standig erweitern. Schauen Sie also ab und zu rein, vielleicht ist etwas fur Sie dabei.
Tipp 1: Innere Einstellung
Sie mussen sich in Ihrer Haut wohl fuhlen. Bedenken Sie, der Mensch, der Sie in wenigen Wochen oder Monaten heiraten wird, er oder sie liebt Sie so wie sie sind. Niemand von uns ist makellos und genau das macht uns doch einzigartig. Versuchen Sie ggf. diese Einstellung zu finden, vielleicht leben Sie sie bereits. Es gibt Dinge im Leben die allemal wichtiger sind, als ein Bauchansatz, Geheimratsecken oder Lachfalten. Suchen Sie diesen Ruhepol in sich, das Gefuhl, dass Sie – genauso wie Sie sind – ein wertvoller, attraktiver Mensch sind. Kommen Sie in sich an…
Tipp 2: Dauer des „klassischen“ Paar-Shootings
Eine haufige Frage ist, wie viel Zeit sich das Brautpaar fur das Paar-Shooting, also die „klassischen“ Hochzeitsfotografien nehmen soll. Generell gilt: es ist Ihr gro?er Tag und ein Profi weiss sich anzupassen. Dennoch: wie wichtig ist Ihnen das Paar-Shooting, wurde ich fragen? Wenn es fur Sie einen hohen Stellenwert hat, einfach weil Sie auch Menschen sind, welche das kunstlerische gerne visuell erfassen, sind 1,5 Stunden ein gutes Mittelmass. Ein Paarshooting unter einer Stunde reflektiert schon daher gehend eine gewisse Unruhe, dass in diesen 60 Minuten in der Regel 3 bis 4 oder gar 5 verschiedene Locations angefahren werden sollen. Da ist keine Luft zum Erholen dazwischen. In diesem Fall sollten Sie sich auf weniger Ortswechsel einstellen und mit einer kleineren Auswahl zufriedengeben. Wohl gemerkt: sehr viele Brautpaare geniessen die 1,5 bis 2 Stunden fur sich. Sie konnen etwas zur Ruhe kommen, sich einstellen auf die bevorstehende Zeremonie, frische Luft atmen, etwas Zeit fur Zweisamkeit haben. Wahrscheinlich ist es der einzigste Zeitpunkt des Tages, wo Sie ein bisschen Zeit fur sich alleine haben werden.
Tipp 3: Rahmenbedingungen der Location beachten
Bei der Auswahl der Locations gibt es viel zu arrangieren: Wird ein Schlussel benotigt, wenn ja, wer hat ihn, ist er oder sie spontan per Handy erreichbar? Konnte es dort relativ dreckig sein (z.B. nach einem Regenschauer in der Nacht zuvor)? Werden dort zum gedachten Zeitpunkt viele Menschen sein, kommen Sie mit einer solchen Situation klar? Konnte es sein, da es sich meist um einen Samstag handelt, dass der Zugang zum Gelande oder Gebaude Wochenends verschlossen oder versperrt ist? Passen die verschiedenen Locations zu Ihnen, gibt es eine gemeinsame Verbindung? Vielleicht finden sie auch jemanden aus Ihrem Freundeskreis, der dies alles, vielleicht den gesamten Hochzeitstag koordiniert. Das ist eine verantwortungsvolle und sehr schone Aufgabe, etwas Besonderes fur den, dem Sie dieses Vertrauen schenken. Ich habe viele „beste Freundinnen“ gesehen, die in solch einer Rolle mit viel Freude an der Aufgabe aufgegangen sind.
Tipp 4: Der Hochzeitsstrauss ist kein “Schild”
Viele Braute halten den Blumenstrauss intuitiv in Hufthohe, meistens vor Ihrem Bauch. Ein Portfolio an Hochzeitsfotografien, indem auf jedem Bild der Strauss wie ein Schutzschild Ihr wundervolles Kleid verdeckt, ist nicht ratsam. Sehr schon wirkt er auch mal unscharf im Hintergrund. Oder lassen Sie ihn ab und zu ganzlich weg, somit wird die Auswahl an Hochzeitsfotografien fur Ihr Hochzeitsalbum interessanter. Wir als Ihre Hochzeitsfotografen werden darauf achten.
Tipp 5: Die Uhrzeit des Paar-Shootings spielt eine wichtige Rolle
In den Morgenstunden bis in den spaten Vormittag, fallt das Sonnenlicht in einem flachen Winkel auf die Erde. Dies gilt auch wieder in den spaten Nachmittagsstunden. Mittags strahlt das Sonnenlicht hingegen fast senkrecht zur Erde, es ist ggf. grell, zu hell, falls keine dunne Wolkenschicht das Sonnenlicht wie ein Diffusor etwas streut. Es gilt also: haben Sie die Wahl, nutzen Sie die Stunden am Vormittag oder am spaten Nachmittag. Am spaten Nachmittag wirkt das reflektierte Sonnenlicht etwas warmer, goldener, rotlicher, eine Stimmung, die viele Brautpaare und Fotografen bevorzugen. Generell werden nicht alle Bilder im Freien produziert. Sie bewegen sich mit uns auch in Gebauden, wie in Cafes oder Bars, im Schloss oder in einem Gutshof, starten ein Shooting im Hafen oder auf dem Obst- und Gemusemarkt in Ihrer Stadt, wo sich garantiert auch schattige Platze befinden. Uberlassen Sie es dann letztlich dem Hochzeitsfotografen, mit welcher Technik er Sie auch in Bezug auf das Licht gekonnt in Szene setzt. Zu bedenken gilt, dass Sie evtl. vor der Trauung naturlich noch keine Eheringe tragen bzw. Sie sich nicht wohl fuhlen, diese zuvor anzulegen. Es ist eine individuelle Entscheidung und wie Sie damit umgehen mochten.
Tipp 6: Es gibt kein Wetter, welches gute Hochzeitsfotografien verhindert
Es gibt Brautpaare, die sehr traurig sind, sobald sich eine Schlechtwetterfront ankundigt. Ob das dann mit den Bildern etwas wird, fragen sich diese? Na klar – denn nicht das Wetter im Hintergrund zeigt die Stimmung des Bildes, sondern Sie im Vordergrund – das Gluck Ihrer Liebe ist nicht wetterabhangig. Sollte es regnen, konnen wir die Aufnahmen auf Innenaufnahmen erweitern oder den Regen stilvoll „mit einbauen“. Wir bekommen das hin, vertrauen Sie uns.
